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"Skizze",Teil 2:

Als man seinerzeit einen Teil der Stadtmauer Eggenburgs am Klostergarten abtrug, hatte Frater Baptist sich viel schinden und, plagen müssen. Besonders schwere Arbeit hatte er mit den Steinen, die er zur Kirche schleppen musste, weil man diese zum Bau der Beichtkapelle brauchte. Da hat er gewiss nicht daran gedacht, dass er so mithalf, seine eigene Ruhestätte zu erbauen. Und doch ist es so. Bis 1900 ruhten die Gebeine des Dieners Gottes auf dein Eggenburger Friedhof, durch mehr denn 30 Jahre. Im Oktober 1900 übertrug man sie in die Redemptoristenkirche von Eggenburg, und eben der Kapelle, bei deren Bau er so viel gearbeitet hat, ist sein schönes Kolumabarium, blumen- und kerzengeziert, überragt von seinem gütigen Bilde und umrahmt bereits von vielen Marmortäfelchen, die für seine Hilfe danken. –x  

Die in Gnade sterben, sind ja nicht tot für uns, durch die wunderbare Einheit des mystischen Leibes Christi, durch die "Gemeinschaft der Heiligen" bleiben sie lebendig verbunden mit uns, leben gleichsam unter uns. Darum ist es einem, wenn man vor dem Kolumbarium des Fr. Baptist kniet und empor schaut zu seinem Bilde, als sagte er in seiner schlich­ten, gütigen Weise: "Kann ich dir einen Dienst

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leisten? Ich tue es gerne. Wie im Leben, so noch viel mehr jetzt, da ich bei Jesus bin. Gerne lege ich betend dein Anliegen vor das göttliche Herz Jesu in den Schoß unserer Mutter Maria!"

Viele Erhörungen werden dankbar gemeldet. Auch aus neuester Zeit. In bunter, zwangloser Folge sei hier eine Auswahl geboten.

Tödliche Lungenentzündung einer Siebzigjährigen. Die 70 jährige Frau bekam Lungenentzündung so heftig, dass sie sich sofort mit den Sterbesakramenten versehen ließ. Pfarrer, Arzt und geistliche Pflegeschwester hatten ob des hohen Alters der Frau und ob der Gefahr der Herzschwäche fast keine Hoffnung mehr. Da begann man eine Novene zum Diener Gottes Baptist Stöger und legte eine Reliquie von ihm unter das Kopfkissen der Kranken. Und von der Stunde an wurde es besser, bald war die Kranke außer Gefahr und erholte sich sehr bald zu voller Frische. "Wir sind", heißt es im Bericht, "von der wunderbaren Gebetserhörung ganz überzeugt und werden... die Verehrung des lieben Bruders Stöger, wo immer wir können, verbreiten... die so wunderbar Genesene hat eine so innige Verehrung zum Diener Gottes, sowie zu (dessen) Reliquie gefasst, dass sie sich nicht mehr von dieser zu trennen vermag. - Mögen diese Zeilen etwas beitragen, die wunderbaren Gebetserhörungen zu verbreiten und viele neue Verehrer des Bruders Stöger gewinnen, so dass wir noch die Gnade erleben dürfen, einen neuen Seligen aus unserer Heimat und der Kongregation des Allerheiligsten Erlösers

 

auf den Altar erhoben zu sehen.“

Dies ist auch der Zweck dieses Büchleins.

Hoffnungslose Lungenschwindsucht. Schwester Odorika aus V. in Oberösterreich war an Tuberkulose erkrankt, durch die sie bald in den Augen aller als eine sichere Todeskandidatin erschien. Ärztliche Hilfe war vergebens. Da begann sie Novenen zu halten um die Fürbitte des Dieners Gottes Baptist Stöger. "Ende der sechsten und Beginn der siebenten Novene trat eine momentane Wendung ein, welche auch Herr Doktor konstatierte. Er sagte: Das Beten hat geholfen, beten Sie weiter!' Der Appetit der Kranken nahm zu, aber auch das Gewicht; am Schluss der n e u n t e n Novene hatte sie gerade neun Kilogramm zugenommen. Hernach, gerade am Osterdienstag, hat mich Herr Doktor sehr genau durchleuchtet. Diese Untersuchung brachte für ihn und mich eine große Überraschung. Herr Doktor sagte‑. "Ich kann schauen, wie ich will, es ist überhaupt nichts mehr zu sehen. Wenn ich nicht wüsste, wie elend Sie waren, würde man meinen, Ihnen hat nie etwas auf der Lunge gefehlt." So die Worte des Doktors.... die krank Gewesene konnte wieder arbeiten wie vor der Erkrankung. Die Gesundheit hält an bis heute...  In ihrer Umgebung haben alle ein großes Vertrauen zu Fr. Baptist gewonnen. "Wenn Schwestern oder auch andere Leute, die uni meine Genesung wissen", so schreibt die Schwester, "etwas brauchen oder ein Anliegen haben, dann kommen sie zu mir mit der Bitte: Sagen Sie es dem Fr. Stöger!' .. . jetzt muss er mir noch helfen, recht brav zu werden."

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Diphtheritis. Der Knabe J D. erkrankte an Diphtheritis, gegen die keine ärztliche Behandlung half. Darum war es nötig, das Kind sofort ins Spital zu schicken  - zu einem Kehlkopfschnitt. Leider war auch das nicht mehr möglich. Voll Angst wendete sich die Mutter an den ehrwürdigen Diener Gottes, legte dem Knaben eine von dessen Reliquien unter das Kopfkissen. Und sofort wendete sich die Krankheit zum Besseren und das Kind gesundete bald auch ohne Operation.

In schmerzlichem Fußleiden. Ein Ordensmann Th. H. hatte sich das Schienbein am Rande eines blechernen Wasserschaffes derart ausgestoßen, dass eine klaffende Wunde und große Knochenschmerzen entstanden. Die Wunde eiterte und die Schmerzen hinderten den Armen am Schlafen, Gehen, Stehen, Knien. Bald wurde der ganze Fuß vom Knie bis zu den Zehen in Mitleidenschaft gezogen. In der Sorge, dass nun ein langjähriges Leiden daraus entstehe, wendete sich der Laienbruder an Frater Baptist Stöger. In seiner eidesstattlichen Darstellung sagt er selbst: "Ich habe ihm gesagt, gerade so, wie ich es hier schreibe, da er im Leben so gut war mit jedermann, möge er auch mir seine Bruderliebe nicht verweigern und mein Fürsprecher am Throne Gottes sein, wenn es der Wille Gottes, wenn es zur Ehre Gottes und zum Heile meiner Seele gereiche (möge er erbitten), dass mir der liebe Gott ... die Gesundheit des Fußes wieder geben, auf dass ich meinen Berufsarbeiten ungehindert nachgehen könne und meine Genesung zur Seligsprechung und die Seligsprechung zur Ver-

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herrlichung Gottes viel beitragen möge." Der Bruder begann eine Novene mit täglichen neun Ave. Die stark eiternde Wunde verband er täglich frisch und legte auch ein Stücklein vom Mantel des Frater Baptist darauf. Es zeigte sich keine Besserung.

Am neunten Tage aber, nachmittags 15 Uhr, war dem Bruder bei der Nachmittagsbetrachtung, als sei der Verband von der Wunde gefallen, auch hörten alle Schmerzen plötzlich auf. Und in der Tat, als er tags darauf den Fuß neu verbinden wollte, lag der frühere Verband an einer ganz anderen Stelle und war die Wunde ganz verheilt. Auch zeigten sich nie mehr ähnliche Beschwerden.  

In Seelennöten. Eine schwerkranke Greisin verweigerte hartnäckig den Empfang der Sterbesakramente. Die Schwestern beteten zu Fr. Baptist und nun ging der Priester, da der Arzt auf die Lebensgefahr aufmerksam gemacht hatte, wieder zu ihr. "Ich werde es versuchen", sagte er und erklärte hernach, er habe wider alles Erwarten nun auch nicht den geringsten Widerstand erfahren.

Ein todkranker Gärtner verweigerte jeden Sakramenteempfang. Als aber der Arzt auf die nahe Todesgefahr aufmerksam machte, beteten die Schwestern zu Fr. Baptist und nun war der Kranke sofort bereit und empfing die Sakramente. Zwölf Tage später starb er.

Krebs. Die 60 jährige Frau L. litt unzweifelhaft an Magenkrebs, wie der Primar des Spitales festgestellt hatte. Deren Tochter wendete sich an Frater

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Baptist: jetzt musst du zeigen, dass du im Himmel bist." - Schon am nächsten Tage war die Kranke vollständig gesund zum größten Erstaunen auch der Ärzte.

Lähmung infolge Rückenmarkverletzung. Aus Prag berichtete eine Benediktinerin: Ihr Bruder Karl, ein neunzehnjähriger Student, hatte sich durch einen Rodelunfall das Rückenmark verletzt. Ärztliche Hilfe vermochte nichts. Es stellten sich fortschreitende Lähmungen ein von den Füßen bis zum Schlund und zur linken Gesichtshälfte, was bald auf die inneren Organe übergreifen und zum Tode führen musste. Es war eben Poliomyelitis. Ein durchreisender Münchner Arzt bestätigte dies und riet, den Kranken versehen zu lassen, ehe er das Sprechvermögen verliere.

Die Verwandten gaben nun ‑ein Bild und eine Reliquie des Frater Baptist dem Kranken unter das Kissen; schrieben nach Eggenburg um eine heilige Messe am Grabe des Dieners Gottes und versprachen, der Kranke werde selbst nach Eggenburg kommen und eine Danktafel anbringen lassen.

Sofort trat Stillstand der Verschlechterungen ein. Karl empfing die Sterbesakramente. Und nach ein paar Tagen schwanden die Lähmungen in der Reihenfolge, wie sie eingetreten waren. Einige Wochen später konnte Karl nach Eggenburg wallfahrten, um wieder seine Studien an der Universität zu beginnen.  

Am meisten verwundert über diese Heilung waren die Ärzte.  

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Hilfe bei Menschen und Tieren. Bis Holland drang der Ruf des Dieners Gottes. Vom Redemtoristenkloster Waals waren Bilder und Reliquien zur Verteilung gekommen. Bald hörte man von auffallenden Erhörungen in Krankheitsfällen. Besonders unter Verwandten von Redemtoristenstudenten. Besonders auffallend aber waren Erhörungen betreffs Tieren.  

Bei einem Bauern war das Pferd durch Überanstrengung, an Gelenkspat erkrankt. Der Tierarzt erklärte, erst nach jahrelanger Schonung und Pflege könne es gesunden. Gut katholisch, wie in jener Gegend die Leute sind, begannen sie zu beten, riefen Baptist Stöger an und berührten mit einer seiner Reliquien die Fußgeschwulst des Pferdes, und siehe: schon am neunten Tage der Novene war das Tier gesund.

Einige Monate später erkrankte bei einem anderen Bauern ein Pferd an Gelenkspat. Der Tierarzt erklärte dasselbe, wie beim obigen Bauern. Nun kam die Tochter dieses obigen Bauern, berührte mit der Reliquie den Fuß des Pferdes und empfahl eine Novene, und auch da war das Tier an deren neunten Tage wieder ganz gesund.

Launig erklärten die Leute: Bruder Baptist gehört zu unseren liebsten Heiligen, er versteht auch etwas vom Vieh."

Nierenkolik. Aus Preußisch-Oberschlesien berichtet ein Apotheker, dass er vor anderthalb Jahrzehnten zum erstenmal an Nierenkolik erkrankt war, was sich im Lauf der Jahre wohl zwölfmal wieder-  

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holte. Ärztliche Behandlungen und Bäderkuren in Karlsbad und Wildungen brachten nur Linderung. Als er das dreizehnte Mal erkrankte, genas er zwar wieder, doch schon fünf Monate später trat die Nierenkolik wieder auf, und zwar so heftig dass er ständig 39 bis 40 Grad Fieber hatte, ständigen Brechreiz verspürte und sichtlich verfiel. Die Ärzte erklärten, er müsse nach Breslau an die Universitätsklinik, die linke Niere müsse herausgeschnitten werden. Er empfing vor der Abreise die Sterbesakramente. Der Priester erzählte ihm von Baptist Stöger und der Kranke begann ihn anzurufen.

In Breslau röntgenisierte man den Kranken und versuchte noch allerlei Kuren. Nach sieben Tagen erklärte der Professor D. v. Kr., die Herausnahme der linken Niere sei unvermeidlich, gleich Nachmittag sollte es geschehen. Doch musste der Chirurg Dr. G. erklären, diesen Nachmittag sei er verhindert, nächsten Tag Punkt 12 Uhr könne er operieren.

 Am nächsten Tag. Punkt 11.45 Uhr, kamen schon die Ärzte, da ging plötzlich ein halber Liter Eiter ab. Prof. v. Kr. erklärte nach der Untersuchung: die Operation sei nicht mehr nötig. "Danken Sie Gott, unter tausend Fällen kommt kaum einmal eine so glückliche Wendung zum Besseren vor." Die Ärzte erklärten, ein großer Nierenstein habe eine Entzündung des Nierenbeckens hervorgerufen und es habe sich uni die Niere ein Eitersack von der Größe eines kleinen Kinderkopfes gebildet. Hätte sich das Eiter in die Bauchhöhle ergossen, wäre der Kranke bei seinen 60 Jahren wohl sicher gestorben. Von da ab trat die Nierenkolik nie mehr auf.

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Sterbesakramente. Aus Sachsen berichtete eine Krankenschwester, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt und schließlich irrsinnig geworden war, Durch 30 Jahre hatte die Frau nicht mehr gebeichtet. Die Kinder hatte sie protestantisch werden lassen. Nun sollte sie sterben, war aber ob des Irrsinns nicht fähig zum Sakramenteempfang. "In einer Nacht da sie furchtbar tobte, gab mir der heilige Schutzengel ein, die Reliquie des ehrw. Bapt. S t ö g e r, die ich immer bei mir trage, ihr in die Hand zu drücken und nachher im Bette zu verbergen mit dem festen Vertrauen, wenn Frater Baptist ein Heiliger und die Reliquie echt ist, muss der Heilige Sorge tragen, dass diese Seele nicht verloren gehe. - Schon nach kurzer Zeit kam die Kranke vollends zu sich, verlangte selbst den Priester und ließ sich mit großer Andacht versehen und verfiel sofort wieder in Wahnsinn. Wenige Tage später starb sie.

Typhus. Eine Mutter vieler noch kleiner Kinder bekam den Typhus. Die Ärzte gaben sie auf, das Herz könne das lange, hohe Fieber nicht aushalten. Die Spitalschwestern hielten mehrere Novenen zu Er. Baptist, legten eine Reliquie unter das Kopfkissen der Kranken und reichten sie ihr täglich zum Kasse. Wider alles Erwarten erholte sich die Kranke und verließ nach kurzer Zeit das Spital frisch und gesund und wohl aussehend.  

Blinddarmentzündung. Eine junge Frau bekam zweimal nacheinander Blinddarmentzündung und zuletzt bereits Bauchfellentzündung mit ständigem  

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Erbrechen. Alle Anzeichen des baldigen Todes traten ein. Die Schwestern gaben ihr eine Reliquie und beteten mit, ihr zu Baptist Stöger. Binnen kurzem wurde die bereits Aufgegebene besser, genas und hatte nicht einmal eine Operation nötig. Das Übel war für immer verschwunden.

Sterbend ins Spital kam eine Frau, deren Bauchfellentzündung sie bereits zum fortlaufenden Erbrechen brandiger, entsetzlichen Leichengeruch verbreitender Massen brachte. Stündlich erwartete der Arzt ihr Ableben. Die Schwestern legten ihr eine Reliquie des Fr. Baptist unter das Kopfkissen, riefen seine Fürbitte an und opferten Messen und Kommunionen auf. Die Frau kam zu sich, wurde besser und verließ bald das Spital gänzlich geheilt.

Weltbekannt sozusagen wurde Fr. Baptist ob dieser Dinge: in Wien, in Berlin, in der Schweiz, in Holland, in Schlesien, in Thüringen, in Lübeck, in Dänemark, in Amerika: Cincinnati, Ohio begann man ihn anzurufen, erbat sich Bildchen und Reliquien.  

Ein böses Wanderekzem bekam Frl. N. nach Blinddarmoperation. Die Ärzte erklärten, erst nach Jahren werde sie es verlieren. Als sie es am Fuße hatte, war es besonders schmerzlich. Sie ging nach Eggenburg zum Grabe des Fr. Baptist kniete nieder und sagte: "So, da hast du jetzt das Ekzem, ich nehm´s nicht mehr mit, ich lass es dir da, du musst mir helfen." Dabei streute sie Rosen auf das Grab und betete den Rosenkranz, und hernach fühlte sie  

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sich gesund und fand bei der Untersuchung den Fuß ganz rein. Ein halbes Jahr hatte sie es gehabt, nun war es verschwunden für immer. Als sie den Ärzten im Sanatorium Löw, wo sie behandelt worden war, den Vorfall erzählte, sagten diese: "Wenn der das kann, dann schicken wir ihm die anderen auch hinauf".

Blutvergiftung und Rose hatten Frl. B. durch volle zwei Monate ins Spital gebracht. Viermal wurde sie operiert, fünf Einschnitte hatte sie am Fuße, die ob ständiger Eiterung durchzogen waren. Heilung war ausgeschlossen, der Fuß, gefühllos, wie erstorben, bewegungsunfähig.  Da erhielt die Kranke von einem Redemptoristen eine Reliquie von Fr. Baptist. Voll Vertrauen betete sie: "Ehrwürdiger Fr. Baptist, wenn du bei Gott im Himmel bist und die Macht hast, heile meinen Fuß!" - Sie begann eine Novene.  

An deren siebenten Tage erwachte sie nachts zwei Uhr und fühlte eine große Freude. Es kam ihr der Gedanke: besichtigte den Fuß, und mit Staunen vermochte sie mit dem ganzen Fuß, mit dem Kniegelenk, mit der Fußsohle die seit Monaten unbeweglich waren, wieder freie Bewegungen zu machen. Binnen weniger Wochen war sie ganz gesund; und konnte zur Verwunderung aller wieder sehr gut gehen.

Erblindungsgefahr. In Oppeln, Oberschlesien, kam eine Greisin in die Gefahr, wie der Arzt erklärte, das Augenlicht ganz  zu verlieren. Von Bekannten bekam sie nun eine Reliquie von Fr. Baptist Stöger.  

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Sie begann zu ihm zu beten und versprach, eine hl. Messe lesen zu lassen, wenn sie erhört würde. Schon nach 14 Tagen bestellte sie zwei Dankmessen: was durch lange ärztliche Behandlung nicht erreicht worden war, war jetzt eingetreten, die Gefahr des Erblindens war verschwunden.

Unheilbarer Rheumatismus. Seit seinem zwanzigsten Lebensjahre war ein junger Mann immerfort krank an Rheumatismus, so dass er nichts arbeiten und nur mit einem Stock sich Vorwärtsschleppen konnte. Ärztliche Hilfe und selbst Bädergebrauch halfen nichts. Im Gegenteil kamen auch noch ein Herzleiden und andere Gebresten dazu. Als er nun ganz trostlos war, sagte jemand: "Bete andächtig zum Fr. Baptist Stöger und zur seligsten Jungfrau Maria!" - Der Kranke tat es und von Tag zu Tag wurde es besser, und bald konnte er wieder arbeiten wie früher.

Noch viele Erhörungen wären zu berichten: Heilungen bei Fußübel, Lungenleiden, Rotlauf usw. sowie Hilfe Wohnungsanliegen, bei Hauskauf, in Steuersachen usw.  

Das Erzählte genüge. Rufen wir ihn an. Frater Baptist ist beim Herrgott gut angeschrieben, seine Fürbitte vermag viel. Warum? Weil er im Leben Gott treu gedient und Gottes Willen treulich befolgt hat, befolgt nun gleichsam der liebe Gott auch seinen Willen und erhört seine Fürbitte.

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